Die Idee und die Geschichte des Zentrums
Seit über 50 Jahren ist es nicht nur unsere Aufgabe, Sie willkommen zu heißen, sondern auch Teil unserer Geschichte.
Unsere Geschichte
Nachdem er Jahre in Deutschland verbracht hatte – zwischen dem Lärm des Metalls und der Hitze der Stahlwerke –, spürte Salvatore Avagliano, wie seine wahre Leidenschaft wieder in ihm auflebte: Sprachen, Kommunikation und der Wunsch, die Welt zu verstehen. So beschloss er, einen neuen Weg einzuschlagen, und schrieb sich an der Universität Bochum ein.
Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, arbeitete er nachts in einem Krankenhaus in Duisburg. Dort, auf der Abteilung für Querschnittslähmung, nimmt sein Leben eine neue Wendung. Im Kontakt mit Menschen im Rollstuhl entdeckt Salvatore eine Realität, die aus unsichtbaren, aber äußerst schwerwiegenden Hindernissen besteht: dem Mangel an barrierefreien Orten, an denen man Momente der Freiheit, des Urlaubs und der einfachen Normalität erleben kann.
Es waren die frühen 70er Jahre, und diese Begegnung prägt ihn zutiefst.
Zurück in Italien wird ihm bewusst, dass es in unserem Land keine Einrichtungen gibt, die speziell für Rollstuhlfahrer konzipiert sind. Doch Salvatore gibt nicht auf: Er macht seine Entdeckung zu seiner Mission. Mit Hilfe von Freunden und der finanziellen Unterstützung einiger Menschen mit Behinderung verwirklicht er einen konkreten Traum – das Centro Ferie entsteht, ein Ort, an dem sich alle frei, willkommen und zu Hause fühlen können.
Heute, fünfzig Jahre später, lebt dieser Traum weiter. Wer uns besucht, findet ein Stück Paradies inmitten der grünen Landschaft des Nationalparks Circeo: eine barrierefreie Umgebung, in der Menschen jeden Alters und jeder Herkunft – mit oder ohne Behinderung – das gleiche Verlangen nach Gelassenheit, Freundschaft und Entspannung teilen. Ein Ort, an dem Barrierefreiheit nicht nur ein Wort ist, sondern eine Lebenseinstellung.